Samstag, Mai 21, 2022
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„Jeder Tag zählt!“

Der Teil-Lockdown wird verlängert, die Gastronomie in Deutschland bleibt bis mindestens 20. Dezember geschlossen. Der Bund plant die Novemberhilfen deshalb Medienberichten zufolge ebenfalls zu verlängern. „Viele Unternehmerinnen und Unternehmer aus meinem Umfeld freuen sich über die Anerkennung und arbeiten an Ideen, wie es auf längere Sicht weitergehen könnte. Der professionellen und steuerehrlichen Gastronomie gehört die Zukunft und sie wird zurückgeben, was an Unterstützung gegeben wurde“, kommentiert ETL ADHOGA Branchenexperte Erich Nagl (Foto), der mit vielen Hoteliers und Gastronomen zusammenarbeitet.

Die Novemberhilfen seien vielleicht „nicht perfekt, aber so ziemlich die beste Lösung, die man sich derzeit vorstellen kann“. Erich Nagl: „Aus meiner Sicht ist es ökonomisch gut und zudem nur gerecht, diese Hilfe auch entsprechend zu verlängern.“ Es gebe aber angesichts des Zeitdrucks nicht „die Superlösung“. „Mit Verweis darauf, dass die nun betroffenen Branchen seit dem ersten Lockdown – anders als die Industrie – nicht richtig gut in Gang kommen konnten, ist eine befristete Großzügigkeit zu rechtfertigen“, meint Nagl.

Jetzt sei es allerdings wichtig, dass die Novemberhilfen zügig bei den Betrieben ankommen. Der Experte: „Viele Betriebe im Gastgewerbe stehen mit dem Rücken zur Wand. Wir müssen so viele Betriebe wie möglich vor dem Aus bewahren. Darum machen unsere Kollegen Spätschichten, um jetzt schnell die Anträge auf den Weg zu bekommen. Jeder Tag zählt!“

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