Sonntag, September 26, 2021
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Stayery-Chef expandiert trotz Corona

Die Serviced-Apartment-Marke Stayery kündigt die Eröffnung neuer Häuser in Dresden (125 Apartments) und Mönchengladbach (53 Apartments) an, jeweils für das Jahr 2022. Bereits im nächsten Jahr gehen die Stayery-Häuser in Frankfurt (139 Apartments) und Köln (30 Apartments) an den Start. Zwei weitere Projekte an neuen Standorten sind in fortgeschrittenen Verhandlungen. Stayery plant auch in den kommenden Jahren, weiter zu wachsen und durch Unterzeichnung neuer Pachtverträge weitere Standorte zu eröffnen.

„Wir setzen den Expansionskurs unserer Marke Stayerytrotz der Folgen der Corona-Pandemie wie geplant fort. In Kürze können wir auch eine Neueröffnung in Süddeutschland verkünden. Trotz dieses insgesamt positiven Ausblicks sind wir – wie das gesamte Beherbergungsgewerbe – von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Da wir als Zielgruppe jedoch stark auf Longstayer setzen, ist unsere Auslastungsquote nicht so drastisch gesunken wie beispielsweise die von Hotels. Dennoch mussten wir Einbußen auf der Umsatzseite verkraften. Um diese aufzufangen, haben wir Kurzarbeit beantragt und vertrauensvolle Gespräche mit unseren Vermietern aufgenommen“, sagt Hannibal DuMont Schütte (Foto), Geschäftsführer der Stayery. „In der derzeitigen Situation hilft es uns, dass wir von Anfang an auf eine schlanke Kostenstruktur und standortgerechte Objektgrößen gesetzt haben. Bereits vor der Krise haben wir die Themen Digitalisierung, Prozessoptimierung und den kontaktlosen Service in unser Konzept integriert und konsequent umgesetzt. Daher sind wir hier gut aufgestellt, zumal die Pandemie als Katalysator wirkt und diese Themen künftig eine noch größere Rolle spielen werden“, führt DuMont Schütte aus.

Stayery erwartet aufgrund der Folgen der Covid-19-Pandemie zwar, dass sich das Reiseverhalten verändern wird, der Bedarf nach zielgruppengerechten Unterkünften aber aufgrund von Megatrends wie zunehmender Mobilität oder Urbanisierung weiterhin bestehen bleibt. „Wir setzen zudem seit unserem Markteintritt auf eine junge Zielgruppe, was uns nun in die Karten spielt, da junge Gäste tendenziell schneller wieder reisefreudiger werden und den Kontakt zu Mitmenschen suchen“, sagt DuMont Schütte.

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