Sonntag, Juni 26, 2022
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Deutsches Gastgewerbe weiter auf Wachstumskurs

Hotels und Restaurants haben 2019 nominal 3,0 Prozent mehr umgesetzt als im Vorjahr, wie der Dehoga unter Verweis auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes mitteilt. Inflationsbereinigt entspricht das einem Plus von 0,6 Prozent. „Das Gastgewerbe in Deutschland befindet sich auf solidem Wachstumskurs“, kommentiert Guido Zöllick (Foto), Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband). Wichtigste Impulsgeber seien das gute Sommerwetter, die anhaltende Reiselust und die weiterhin starke Binnennachfrage gewesen. Zöllick: „Deutschland als Gastgeberland ist so beliebt wie nie.”

Seit 2009 ist die Zahl der Gästeübernachtungen in Deutschland um gut ein Drittel gestiegen, die der ausländischen Besucher dabei sogar um knapp zwei Drittel. 2019 zählten Hotels, Gasthöfe, Pensionen und andere Beherbergungsbetriebe 495,6 Millionen Übernachtungen – ein Plus von 3,7 Prozent gegenüber 2018. Einhergehend mit steigenden Übernachtungszahlen meldeten die Hotels für das vergangene Jahr ein nominales Umsatzplus von 2,5 Prozent (real 0,5 Prozent). Bei den Gastronomen stiegen die Umsätze um 3,3 Prozent (real 0,6 Prozent). Die Caterer kommen auf einen überdurchschnittlichen Zuwachs von 4,0 Prozent (real 1,9 Prozent).

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe stieg nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) im September 2019 um 2,5 Prozent auf 1.122.100. Der Zuwachs in der Gesamtwirtschaft lag bei 1,6 Prozent.

Für dieses Jahr rechnet Dehoga-Chef Zöllick mit einem nominalen Umsatzplus für die Gesamtbranche von 2,0 Prozent. Damit dürfte das Gastgewerbe seinen Nettoumsatz in 2020 auf rund 95 Milliarden Euro steigern.

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