Freitag, August 12, 2022
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Deutsches Gastgewerbe profitiert von stabiler Konjunktur

Hotels und Restaurants haben im ersten Halbjahr 2018 nominal 2,5 Prozent mehr umgesetzt als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres, wie der Dehoga unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes mitteilte. Real bedeutet dies ein leichtes Plus von 0,3 Prozent. „Getragen wird das Wachstum von der stabilen Konjunktur, der guten Lage am Arbeitsmarkt und der daraus resultierenden Konsumfreude“, kommentiert Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) in Berlin.

Laut Statistischem Bundesamt gab es im ersten Halbjahr 214 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste in den deutschen Beherbergungsbetrieben – vier Prozent mehr als zum Vorjahreszeitpunkt. Die Beherbergungsbranche setzte von Januar bis Juni 2,1 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum (preisbereinigt -0,2 Prozent). Auch in der Gastronomie hat sich das Geschäft positiv entwickelt. Die Restaurants erwirtschafteten ein nominales Umsatzplus von 3,0 Prozent (preisbereinigt +0,7 Prozent). Bei den Caterern stiegen die Umsätze um nominal 1,4 Prozent (real -0,1 Prozent).

Laut Bundesagentur für Arbeit (BA) wurden im Mai dieses Jahres 1.080.300 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Gastronomie und Hotellerie gezählt. Dies entspricht einem Plus von 2,2 Prozent beziehungsweise 23.100 Beschäftigten gegenüber dem Vorjahresmonat.

Für das Gesamtjahr 2018 rechnet der Dehoga mit einem nominalen Umsatzplus im Gastgewerbe von zwei Prozent.

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