Montag, September 27, 2021
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Hotelpreise: New York weiter Weltspitze

Die durchschnittliche Rate in der Hotellerie Deutschlands lag 2016 bei 88 Euro und damit um einen Euro über dem Durchschnittswert 2015, wie HRS ermittelt hat. In fast allen untersuchten deutschen Großstädten waren die Preise mehr oder weniger auf Vorjahresniveau. Teuerste deutsche Stadt bleibt demnach München (110 Euro), gefolgt von Köln und Hamburg (jeweils 104 Euro). Die Hotelpreise in Düsseldorf sind um 6,3 Prozent auf durchschnittlich 101 Euro gestiegen Auch Nürnberg kann mit einem Plus von 4,5 Prozent auf durchschnittlich 92 Euro einen leichten Anstieg verzeichnen. Schlusslicht der Analyse ist Dresden (80 Euro).

Innerhalb Europas schwanken die Preise stärker. Die Unruhen in Istanbul haben sich massiv auf die Hotelpreise der türkischen Metropole ausgewirkt: Mit einem Minus von 17,6 Prozent fallen die Preise am Bosporus auf durchschnittlich 75 Euro – damit ist Istanbul auf einem Preisniveau mit Prag und Warschau. Stark im Plus sind die Hotelpreise im Norden Europas, etwa in Oslo (+44,1 Prozent auf 170 Euro), Stockholm (+10,4 Prozent auf 148 Euro) und Helsinki (+9,2 Prozent auf 131 Euro). In Zürich sind die Hotelpreise um 2,4 Prozent auf 174 Euro gestiegen. Damit kostet die Übernachtung in der größten Stadt der Schweiz erstmals mehr als in London, wo der Durchschnittspreis nach einem starken Minus von neun Prozent auf 172 Euro gefallen ist.

Erneut gefallen sind die Hotelpreise in Rio de Janeiro – trotz der Olympischen Spiele gab es ein Minus von 19,9 Prozent auf 121 Euro. Massiv ist auch die Entwicklung in Mexiko Stadt, wo die Preise um 11,4 auf durchschnittlich 109 Euro gesunken sind. Ein starkes Plus hingegen verzeichnet die Metropole Seoul (32,5 Prozent). Trotz eines Rückgangs von 8,7 Prozent bleibt New York die teuerste Stadt der HRS-Auswertung (241 Euro), gefolgt von Washington (219 Euro) und Tokio (191 Euro).

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