Montag, Dezember 6, 2021
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Alle Augen auf Premier Inn!

Das ist mal eine Ansage! Der britische Hotelriese Premier Inn, der in Frankfurt gerade sein erstes Haus in Deutschland eröffnet hat, vermarktet seine Zimmer auch in Deutschland ausschließlich über das eigene Buchungsportal beziehungsweise telefonisch. In Großbritannien generiert das Unternehmen nach eigenen Angaben 80 Prozent über die eigene Homepage. Und es wird spannend sein, zu beobachten, ob das auf dem hiesigen Markt ebenso funktioniert.

In einer Zeit, in der sich die Hoteliers über die wachsende Macht von Portalen und ihren Einfluss im Online-Vertrieb den Kopf zerbrechen, ist das ein interessanter Weg der englischen Gruppe, hinter der kein Geringerer als der britische Konzern Whitbread steht – ein finanzieller Gigant. Sollte sich das Unternehmen mit seinem Vertriebsansatz auch in good old germany durchsetzen, dann könnte das durchaus Signalwirkung für die Branche haben.

Schließlich ist die Stärkung des Eigenvertriebs eines der Ziele, das sich wohl so gut wie alle Marktteilnehmer auf ihre Fahnen für die künftige Ausrichtung geschrieben haben. Und so dürfte die weitere Vertriebspolitik von Premier Inn in Deutschland branchenweit mit Argusaugen beobachtet werden.

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