Donnerstag, Mai 19, 2022
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Carmen Dücker: „Dürfen uns nicht gegenseitig mit Preisen unterbieten“

Die künftige Preisgestaltung sei „einer der Schlüsselfaktoren für einen erfolgreichen Restart“, sagt Carmen Dücker, Geschäftsführerin BWH Hotel Group Central Europe GmbH.  „Es gilt, eine der neuen Normalität und den neuen Bedürfnisse der Reisenden angepasste transparente Preispolitik mit angemessenen und fairen Preisen zu kalkulieren, die die gestiegenen Kosten berücksichtigt“, so die Managerin. Hinzu komme die Verunsicherung vieler Gäste und Kunden beim Reisen allgemein, denen man mit viel Flexibilität und kreativen Konzepten entgegenwirke. Durch die staatlichen Vorgaben und Reglementierungen in Corona-Zeiten stiegen die Kosten für Hotels, beispielsweise durch den höheren Personaleinsatz, mehr Reinigungsmittel, Schutzmaßnahmen und teilweise Umbauten. Hinzu kämen in einigen Bundesländern verordnete Belegungsgrenzen oder ein geforderter Leerstand in Hotels. Carmen Dücker: „Wenn die Kosten steigen und die Umsätze beschränkt sind, dürfen Hotelpreise auf keinen Fall sinken! Alle Hotelbetriebe haben schwerste Einbußen erlitten und sind auch nach der Corona-Krise mit staatlich auferlegten Umsatzeinschränkungen konfrontiert bei gleichzeitig steigenden Kosten durch neue Sicherheitsmaßnahmen. Wichtig ist deshalb, dass die gesamte Hotellerie während und auch nach dieser einschneidenden Krise, sich nicht gegenseitig mit Preisen unterbietet und damit eine Preisspirale nach unten startet.“

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