Freitag, August 12, 2022
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Greif bietet „klimaneutrale Mietwäsche“ an

Greif Textile Mietsysteme bietet Hoteliers und Gastronomen „klimaneutralen Mietwäsche“ an. Das bedeutet: Die Betriebe können den durch ihre Wäsche entstandenen Kohlendioxid-Ausstoß kompensieren. Durch Unterstützung eines Wiederaufforstungsprojekts kann jedes Haus in eine lebenswerte Zukunft investieren.

Die nach Unternehmensangaben einmalige Möglichkeit der klimaneutralen Mietwäsche basiert auf der bei Greif Textile Mietsysteme erstellten Treibhausgas-Bilanz. Seit dem Jahr 2015 ermittelt das Unternehmen mit der Geschäftstätigkeit zusammenhängende CO2-Emissionen. Die Berechnung der Treibhausgase richtet sich nach der weltweit anerkannten Methode zur Ermittlung des unternehmerischen Carbon Footprint (CO2-Fußabdruck), dem Greenhouse Gas Protocol. Einbezogen werden Brennstoff- und Kraftstoffverbräuche des Unternehmens sowie die durch den Bezug von Energie entstehenden Emissionen und solche, die durch vor- und nachgelagerte Aktivitäten entstehen – etwa die Herstellung von Textilien oder Waschmittel. Die Emissionsberechnung und Kompensation lässt das Unternehmen durch das DFGE-Institute for Energy, Ecology and Economy (Greifenberg) überwachen und bestätigten.

Die klimaneutrale Mietwäsche wird mit Kompensationskosten in Höhe von 0,0198 €/kg CO₂berechnet. Bei einem Volumen von etwa einhundert Bettwäsche-Garnituren, 740 Handtüchern oder 2.900 Mundservietten (entspricht 200 Kilogramm) entstehen einem Hotelier oder Restaurant bei der aktuellen Emissions-Intensität (0,58 t CO2e pro Tonne Wäsche) zusätzliche Kosten in Höhe von 2,30 Euro. Ihr Engagement gegen den Klimawandel wird durch ein DFGE-Zertifikat bestätigt, das als werbewirksame Botschaft gegenüber den Gästen genutzt werden kann.

Greif Textile Mietsysteme will seine Treibhausgas-Emissionen weiter senken. Die Bilanzierung des Kohlendioxid-Ausstoß hat dafür die Voraussetzungen geschaffen. „Wir wissen anhand der erfassten Daten, in welchen Bereichen noch Optimierungspotenzial für weniger Klimagase bestehen. Dieses werden wir ausschöpfen“, kommentiert Mario Neipp, Leiter Marketing & Innovationen bei Greif und führender Kopf der Initiative klimaneutrale Mietwäsche. „Für unsere Kunden wird sich unser Engagement auszahlen: Sinkt unsere Emissions-Intensität, fallen die Kompensationskosten. Damit soll unser Service der klimaneutralen Wäsche für die gesamte Branche eine lohnende Investition in die Zukunft werden.“

 

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