Die Gruppe Grand Metropolitan Hotels (GMH) hat die Trennung von der zusammen mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) gehaltenen niederländischen Beteiligungsholding Grand Metropolitan Hotels Holding B.V. eingeleitet. Die Smura-Familienholding, alleinige Besitzerin der Grand Metropolitan Hotels Group, hält bislang rund 70 Prozent an dieser Gesellschaft. Das VZB ist Minderheitsgesellschafter. Die Zusammenarbeit im Joint Venture ist aus Sicht von Grand Metropolitan Hotels gescheitert. Man habe dem VZB angeboten, dessen Beteiligung an der Grand Metropolitan Hotels Holding B.V. zu übernehmen, heißt es in einer Mitteilung von Grand Metropolitan. Doch eine Einigung in der Sache sei nicht zustande gekommen. Auch einer von den Grand Metropolitan Hotels vorgeschlagenen Kapitalerhöhung habe das VZB nicht zugestimmt. Das Angebot, die Anteile von GMH zu übernehmen, habe das VZB ebensowenig angenommen.
„Wir schaffen jetzt klare Verhältnisse und konzentrieren uns auf die eigenständige Weiterentwicklung unserer Gruppe und ihrer Marken“, kommentiert Martin R. Smura (Foto), Chairman der Grand Metropolitan Hotels Group, die Entwicklung. Das bedeutet: Grand Metropolitan Hotels führt die weiteren Aktivitäten der Gruppe in den Bereichen Hotelmanagement, Branding, Franchise, Affiliation, Markenentwicklung und Technologie fort. Die gesellschaftsrechtliche und rechtliche Aufarbeitung des Joint Ventures werde getrennt vom operativen Geschäft durch die beauftragten Rechtsberater weitergeführt, heißt es vom Unternehmen.
GMH erwirtschaftet seine Erlöse im operativen Geschäft besonders über Management-, Franchise- und Affiliation-Verträge. Die Gruppe entwickelt und erwirbt Hotelmarken und Beteiligungen. Dazu gehören unter anderem TOP INTERNATIONAL Hotels, Voile d’Or Hotels & Resorts, Signature Hotels, Park Avenue Hotels sowie weitere Marken und Beteiligungen. Außerdem entwickelt das Unternehmen digitale und KI-gestützte Anwendungen für den Hotelbetrieb.

