Menschen rund um den Globus sind angesprochen, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Kein anderes Thema vereint die Erdenbürger in ihrem Schicksal gleichermaßen. Wenn wir die Weichen für ein umweltbewusstes Leben nicht rechtzeitig stellen, dann werden wir die Konsequenzen dafür gemeinsam tragen müssen.
Dennoch hat die Sache ihr Momentum im Laufe der vergangenen Jahre verloren. Politisch steht Nachhaltigkeit in vielen Ländern längst nicht mehr so hoch im Kurs. Weil die Existenz etwa des Klimawandels schlichtweg geleugnet wird. Und weil einige Politiker versucht haben, das Thema quasi per Befehl unter das Volk zu bringen. Doch die „grüne“ Diktatur lief nicht nur ins Leere. Sie hat auch dazu geführt, dass sich viele Menschen abgewendet haben. Und die Unternehmen? Haben bewiesen, dass ihr Bekenntnis zum nachhaltigen Handeln nicht viel mehr war als wohlfeiles Gerede ist. Ausnahmen bestätigen die Regel.
So ist es auch in der Hospitality. Wenn wir in den vergangenen Monaten mit Managern aus der Hotellerie, mit Investoren und Zulieferern gesprochen haben, dann war die Botschaft klar: Themen wie Wirtschaftlichkeit, KI, Rezession und die angespannte welt- beziehungsweise geopolitische Lage haben Nachhaltigkeit aus dem Fokus verdrängt. Jetzt zeigt sich, wer seine Fahne in den Wind der Nachhaltigkeit gehängt hat, als es gesellschaftspolitisch opportun erschien. Und wer es mit dem Thema wirklich ernst meint.
Eine ganze Reihe von Unternehmen führt mittlerweile Kostengründe für eine neue strategische Ausrichtung an, in der nachhaltiges Handeln einen Platz unter ferner liefen einnimmt. Eine Entwicklung, die wir in den Mittelpunkt der „Green Lobby“ auf der weltgrößten Tourismusmesse ITB in Berlin stellen: „Der Rotstift regiert – wird ESG jetzt zu teuer?“, fragen wir, wenn sich am 05. März ab 12:30 Uhr auf der ITB Lighthouse Stage in Halle 4.1 ausgesuchte Experten zur Diskussion zusammenfinden – moderiert von einer der deutschlandweit führenden Expertinnen für das Thema: Prof. Dr. Sandra Rochnowski von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin).
Inwieweit lässt sich die „grüne“ Fahne hochhalten, wenn inzwischen andere Themen das öffentliche Bewusstsein dominieren? Wie nehmen die Panelisten die Entwicklung wahr? Was unternehmen sie selbst, um den eingeschlagenen ESG-Weg konsequent weiterzugehen? Wo legen Sie ihre nachhaltigen Schwerpunkte? Und wie blicken sie in die Zukunft? Die Green Lobby liefert Antworten. Seien Sie dabei!
ITB Berlin, Halle 4.1, Lighthouse Stage, 05. März 2026, 12:30 Uhr
Auf der Bühne der Green Lobby




