Samstag, Mai 21, 2022
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Untersuchung: Erste Events frühestens ab September 2020

Besonders in den Metropolen (Foto München) spielen sie eine große Rolle, aber auch im Rest der Republik sind sie beliebt: Events. Das Europäische Institut für Tagungswirtschaft EITW untersucht die Auswirkungen der Corona-Krise auf den Veranstaltungsmarkt in Deutschland. Verschiedene Szenarien zeigen auf, wann und unter welchen Voraussetzungen mit einer Erholung des Marktes gerechnet werden kann, wie das GCB German Convention Bureau berichtet.

Das erste Szenario nimmt an, dass der Höhepunkt der Corona-Pandemie zwischen Juni und August 2020 erreicht sein wird. Die Erholung der Branche könnte in diesem Fall ab September beginnen – nach der Lockerung der aktuellen Auflagen und einer schrittweisen Zulassung zunächst mit den kleinen Veranstaltungen (bis 250 Teilnehmer). Sie könnten in diesem Szenario ab September am schnellsten zunehmen und sich dann bis Dezember 2020 erholen. Die mittelgroßen Veranstaltungen (251 bis 1.000 Teilnehmer) würden einen längeren Zeitraum bis zur Erholung benötigen: Sie tendieren demzufolge erst im Februar 2021 zurück zum Ausgangspunkt vor Corona. Für die Erholung großer Veranstaltungen (über 1.000 Teilnehmer) ist eine Normalisierung demgemäß erst im April/Mai 2021 wahrscheinlich. 

Das zweite Szenario geht davon aus, dass erste Veranstaltungen nicht vor Dezember 2020 stattfinden können. Kleinere Veranstaltungen (bis 250 Teilnehmer) könnten schneller wieder starten, aber auch sie würden aufgrund des langen Lockdowns für eine Normalisierung bis hinein in das Frühjahr 2021 benötigen. Für mittelgroße Veranstaltungen (251 bis 1.000 Teilnehmer) würde mit einer Normalisierung gemäß dieses Szenarios ab Sommer 2021 zu rechnen sein. Von einer Erholung im Segment Großveranstaltungen (über 1.000 Teilnehmer) sei hingegen nicht vor Herbst 2021 auszugehen.

 

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