Donnerstag, Oktober 21, 2021
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Fast 200 Mio. Übernachtungen im 1. HJ 2016

Die Hotels und Restaurants in Deutschland befinden sich weiter auf Wachstumskurs. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erwirtschafteten Gastronomie und Hotellerie im ersten Halbjahr 2016 ein Umsatzplus von nominal 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Real steht ein Plus von 1,2 Prozent zu Buche. „Die robuste Konjunktur und die positive Konsumlaune sorgen für gute Stimmung im Gastgewerbe“, erklärt Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststätten-verbandes (DEHOGA Bundesverband). Die gute Beschäftigungslage, steigende Einkommen und stabile Preise kurbeln den privaten Konsum an. Davon kann unmittelbar das konjunktursensible Gastgewerbe profitieren. Zudem hält der Boom beim Deutschlandtourismus an. „Fast 200 Millionen Übernachtungen in den ersten sechs Monaten sprechen für sich. Trotz einer kleinen Delle im Juni steuert das Reiseland Deutschland auf den siebten Übernachtungsrekord in Folge zu“, kommentiert Fischer.

Von Januar bis Juni 2016 erwirtschafteten die Hotels, Gasthöfe, Pensionen und sonstigen touristischen Anbieter wie Ferienzentren und Campingplätze im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Umsatzplus von 4,2 Prozent (real 2,8 Prozent). Die Gastronomen inkl. Caterer kommen im ersten Halbjahr auf einen Zuwachs von 2,6 Prozent (real 0,3 Prozent). Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem In- und Ausland erhöhte sich um drei Prozent auf 199,2 Millionen. Im Mai 2016 wurden 1.027.800 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte bei der Bundesagentur für Arbeit registriert. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Plus von 4,0 Prozent bzw. von 39.800 Beschäftigten.

„Unsere wichtigste Zukunftsaufgabe ist die Sicherung des Arbeits- und Fachkräftebedarfs“, sagt Fischer und betont: „Wir sind aufgerufen, noch mehr jungen Menschen Interesse und Lust auf eine Ausbildung im Gastgewerbe zu vermitteln. Unsere Branche punktet mit vielfältigsten Aufgaben und hervorragenden Perspektiven. Eine Ausbildung in Gastronomie und Hotellerie ist weiterhin die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit.“

Der DEHOGA bleibt bei seiner Umsatzprognose und geht für das Jahr 2016 von einem nominalen Plus im Gastgewerbe von 2,5 Prozent aus.

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